Saiteninstrumentenbau

In den 90ern weckte die Drehleier mein Interesse am Instrumentenbau,woraufhin ich die Fachschule für Streich-und Saiteninstrumente besuchte, 2001 abschloss, und seitdem in Stadt Haag meine Instrumente baue.

Seit dieser Zeit bin ich auch auf Mittelalter-und Kunsthandwerksmärkten mit meinem Ausstellungszelt unterwegs, wo ich die Instrumente vorführe und Interessierte sie auch ausprobieren können.

 

Auf den Märkten treffe ich viele Menschen , die gerne musizieren wollen , die jedoch glauben , dass sie unmusikalisch sind.

Mit einfach gestimmten alten Instrumenten entdecken sie , dass es spielerisch einfach ist , Musik zu machen und sich daran zu erfreuen.

 

 

Die Drehleier

Die Drehleier ist ein Streichinstrument , bei dem die Saiten von einem eingebauten Rad angestrichen werden , das mittels einer Kurbel gedreht wird.

die schwingende Länge der Melodiesaiten wird mechanisch über Tasten verkürzt , um die Tonhöhe zu verändern.

Meist klingen eine oder mehrere Bordunsaiten auf konstanter Tonhöhe mit.

Die Drehleier wird daher wie die Sackpfeife zu den Borduninstrumenten gezählt.

Zur Erzeugung von rythmischen Schnarrlauten dient ein Schnarrsteg.

 

Die franz. Drehleier , die ich baue ,

ist mit 3 Melodiesaiten , 2 Baßsaiten

und 2 Schnarrsaiten ausgestattet .

Durch die Verwendung von Stimmwirbel mit

der Übersetzung 1:4 ist sie schnell und leicht stimmbar.

Einfache Kastenleier,

jedoch auch 2 Bass-, 2 Melodie-, 1 Schnarrsaite

und 1 Mouche.

Ausführung mit Holzwirbeln

 

Streichpsalter

Das Streichpsalter ist ein Streichinstrument, das bereits in der Musik des Mittelalters verwendet wurde.

 

Die Saiten werden mit einem Bogen gestrichen,sie werden nicht gegriffen, sondern jede Saite klingt in dem Ton, auf den sie gestimmt wurde.

 

Weil die Saiten aus Stahl sind und noch nach dem Anstreichen lange nachklingen, besitzt das Instrument einen sphärischen Klang.

 

Es kann mit einem oder zwei Bögen gespielt werden und eignet sich sowohl als Melodie- , als auch als Begleitinstrument.

 

Die Stimmung ist diatonisch.

Rotta

Die Rotta ist eine von der Kithara abstammendes Instrument, das sich bis ins 6. Jahrhundert zurückverfolgen lässt.

Es wurden einige Instrumente in norddeutschen Alemannengräbern und in einem englischen Schiffsgrab gefunden. Den Grabbeigaben nach zu schliessen gehörten die Rottaspieler dem Adel an wo der Vortrag gesungener Dichtung, und zwar vor allem des Heldenliedes, zu den ritterlichen Tugenden gehörte.

Die Rotten sind mit Naturdarmsaiten bespannt ,

Die Stimmungen F-G-A-H-c-d-e-f-g-a , G-A-H-c-d-e-f-g-a , c-d-e-f-g-a-h-c-d

Lyra

Pentatonische Lyra oder Leier

Die Lyra ist ein beschnitztes Vollholzinstrument mit pentatonischer Stimmung und wird in der Waldorfschule im Musikunterricht in den ersten drei Jahren verwendet.

Die pentatonische Stimmung ist für Kinder deswegen besonders geeignet,weil alle Töne harmonisch zueinanderpassen

Dulcimer

Sie kann in die Familie der Brettzithern eingegliedert werden, die wiederum im Mittelalter in Form des Scheitholts auftritt.

Sie kam mit den Auswanderern nach Amerika , wo sie noch heute als Appalachian Dulcimer ein beliebtes Volksinstrument ist.

Üblicherweise hat der Spieler das Instrument auf den Knien liegen, greift mit der Hand die Saiten auf dem Griffbrett ab und zupft oder schlägt mit der rechten Hand mittels Plektrum, Federkiel oder Fingern in Stegnähe, wodurch die Klankfarbe beeinflusst werden kann.

 

Die Stimmung ist G(oder A)-d(e)- g(a)-d´(e´)

Kontakt

Stefan Reisenzahn

Hollengruberstr. 6

A-3350 Haag

s.reisenzahn@yahoo.de

0664 / 2066751